Guden!
Passend zum sommerlichen Wetter draußen, wollte ich euch gerne noch einen Roman ans Herz legen, der sich als perfekte Sommerlektüre eignet in meinen Augen. „Sweet Notes of Goodbye“ von Paulina Fuhr war mein erstes Monatshighlight im Jahr 2026 und dahinter verbirgt sich ein großartiger Liebesroman, der so viel mehr ist als eine einfache Urlaubslektüre, die man mal eben am Strand wegsnacken kann.
Im Rahmen der Blogtour, bei der ich dabei war, habe ich fünf Gründe vorgestellt, warum man das Debüt von Paulina lesen sollte. Wenn euch das aber nicht reicht, findet ihr am Ende dieses Blogbeitrags noch meine spoilerfreie Rezension.

Paulina Fuhr | Sweet Notes of Goodbye | Novel Arc Verlag | 350 Seiten | Taschenbuch (16,50€) | 978-3-91023-813-8
Inhalt
Tara fühlt sich von allen verlassen: von ihrer Freundin und großen Liebe und von ihrer Musik. Auf einer Rundreise von New York über Deutschland bis hin nach Dänemark sucht Tara schließlich nach einem neuen Fokus. Doch erst als sie in Rømø auf Milan trifft, der sich um die Neueröffnung des Familiencafes kümmert, findet sie unerwartet Halt.
Gemeinsam erleben Tara und Milan einen magischen Sommer auf dieser so entrückt wirkenden Insel, der ihre inneren Wunden entblößt, aber auch eine mögliche Zukunft offenbart. Mit einem Abschied, der Platz für Neues schafft.
5 Gründe, warum ihr „Sweet Notes of Goodbye“ lesen solltet
1) Sofortiges Urlaubsgefühl
Dieses Buch hat bei mir schon nach wenigen Kapiteln ein richtiges Urlaubsgefühl ausgelöst. Wenn Paulina erzählt wie Tara den Sommer auf der dänischen Insel erlebt, möchte ich am liebsten sofort in das Buch springen. Meine Lust auf lange Strandspaziergänge, Kaffee trinken bei leichtem Seewind und das Kreischen der Möwen als Hintergrundmusik zum Lesen oder in der Sonne sitzen, wurde sehr doll verstärkt beim Lesen.
2) Facettenreiche Haupt- und Nebenfiguren
Ich liebe Figuren mit Ecken und Kanten, die mich anziehen und mit denen ich sofort auf ein Coffee-Date gehen würde. Und genau die findet ihr in „Sweet Notes of Goodbye“. Alle Figuren haben einen einzigartigen Charakter und sie sind nicht blass, leblos oder dergleichen. Sie sind sehr realitätsnah und sympatisch. Ich erwische mich auch lange nach dem Beenden des Buches immer mal, wie ich weiterhin mit dem Kopf bei Tara, Milan und ihren Freund*innen bin.
3) Rømø
Ich lese wirklich viel und komme deshalb ganz schön viel rum, aber bisher war ich noch nie auf Romo in einem meiner gelesenen Bücher. Dabei ist die Insel den Beschreibungen nach definitiv einen Besuch wert! Paulina Fuhr malt wunderschöne Bilder, so dass eine Reise dorthin sehr weit oben auf meiner Urlaubs-Wunschliste hinzugekommen ist!
4) Gefühlvolle Geschichte und mitreßender Schreibstil
Ich bin beim Lesen nur so durch die Seiten geflogen und wenn ich mal angehalten habe, war das, weil ich eine Stelle nochmal lesen oder über etwas gelesenes einen Moment nachdenken wollte. Zwischen den Zeilen steckt so viel Liebe für die Figuren und die Geschichte! Ich möchte die Geschichte auf jeden Fall auch nochmal lesen und dann auch Textmarker und Post It’s bereit liegen haben.
5) Wichtige Themen
„Sweet Notes of Goodbye“ ist nicht nur eine einfache Liebesgeschichte in der viel Gefühl zwischen den Zeilen steckt. In die Geschichte sind wichtige Themen eingeflossen wie Selbstliebe, Selbstfindung und den eigenen Träumen zu folgen, Organspende, LGBTQIA. Aber es ist nicht wie die fette Reklameanzeige entlang der Autobahn, sondern eher auf die sanfte Art, so dass man es kaum merkt, dass man etwas dazu mitnimmt.
Meine Meinung
Ein wundervoller Liebesroman, in dem es nicht nur darum geht wie sich zwei sehr sympathische Menschen finden, sondern auch um die Reise zu sich selbst. Themen wie Selbstfindung und toxische Verhaltensmuster in Beziehungen sind sanft in die Geschichte eingewebt. Ich konnte das Buch kaum weglegen und liebe alles an dieser Geschichte! Die Mischung aus Humor und Emotionen war genau richtig. Es gab immer wieder Momente zwischen Tara, Milan und den anderen Figuren, die mich laut auflachen ließen oder zu einem „Awww“-Ausruf brachten. Und auch nach dem Lesen war ich immer wieder auf der Reise zu Tara und Milan und den Dingen, die sie im Verlauf der Geschichte erleben.
Paulina Fuhr hat mit ihrem schönen Schreibstil wunderschöne Bilder gemalt und eine Reise nach Rømø steht jetzt definitiv sehr weit oben auf meiner Urlaubs-Wunschliste! Nicht selten habe ich mir gewünscht, dass es das „Coffee Records“, das Café von Milans Familie wirklich gibt.
Tara und Milan haben mir sehr gut als Protagonist*innen gefallen. Sie haben beide viel mitgemacht, lassen sich davon aber nicht unterkriegen und es war richtig schön zu lesen, wie sie immer mehr zusammen finden.
Auch die anderen Figuren, wie Milans Freund*innen und die Familien der Beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Wart ihr schon mal auf Rømø?
Ich wünsche euch eine wundervolle Woche!
Eure Sue


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